Blick von der Jakobikirche

Naturschutzreferat


Cicindela campestris / Wendebachtal (Gleichen)

An sonnigen Tagen kann man schon im Frühjahr auf den sandigen Abschnitten der Zuwegung zur Knubbelwand den Feld-Sandlaufkäfer (Cicindela campestris) beobachten. Dazu muss man jedoch aufmerksam sein, denn die kleinen, leuchtend-grünen Käfer huschen auf ihren langen Beinen unglaublich schnell davon, sodass man oft nur noch ein Glitzern im Augenwinkel wahrnehmen kann. 

Von daher ist es weniger zu befürchten, dass sie durch Kletterer zertrampelt werden könnten, vielmehr erhält ein regelmäßiges Begehen der Wege den Lebensraum der Käfer.  Die Tiere leben räuberisch und sind daher auf offene Sandflächen angewiesen, wo sie Spinnen und kleine Insekten fangen und mit ihren langen Mandibeln aussaugen….


Ameisenlöwen bevölkern den Felsfuß vieler Sandsteinfelsen

Ameisenlöwen


Seltsame Trichter von einigen Zentimetern Tiefe finden sich an geschützten Stellen im weichen Sand am Fuß so mancher Sandsteinfelsen. Besonders unter leicht überhängenden Teilen der Wand, wo es vor Feuchtigkeit und fallenden Laub geschützt ist, graben Ameisenlöwen ihre Fallen für Insekten. Wer da rein fällt, hat den Netzflügler im Larvenstadium buchstäblich am Hacken. Die im Bild zu sehende Kolonie befindet sich an der Wampe in der Nähe von Reinhausen.

Bitte Vorsicht beim Vorbeilaufen und beim Klettern! Ein einziger unachtsamer Tritt zerstört gleich eine ganze Reihe dieser mühsam gegrabenen Fallen ...


Prächtiger Dünnfarn sucht Lebensraum am Leinesandstein

Im Gegensatz zum Ameisenlöwen mag es der mancherorts schon für ausgestorben erklärte Prächtige Dünnfarn sehr feucht. Fels-Nischen mit Quellwasser-Anbindung wären sein potententielles Siedlungsgebiet. Er gehört zu den Schutzzielen des FFH-Gebietes 110, ist aber wegen seiner Vorlieben für feucht-warmes Klima wahrscheinlich nicht auf du-und-du mit dem Ameisenlöwen ...  

Prächtiger Dünnfarn (Trichomanes speciosum)Bisweilen finden sich tatsächlich Felsen, an denen die gesuchten Bedingungen herrschen und das sind mutmaßlich die weniger hohen, was die Konfrontation mit dem Klettersport verringert. Dennoch lohnt es sich, die Augen offen zu halten. Der Prächtige Dünnfarn ist bei uns nämlich alles andere als prächtig, sondern kommt lediglich in einer moosartigen Entwicklungsstufe vor. 


Nationalpark Hohe Tauern

 

Die Arbeitsgemeinschaft Tauerhöhenweg besteht aus 17 Sektionen. Bekannt ist sicherlich die Broschüre „Von Hütte zu Hütte, Tauernhöhenweg Ankogel- und Goldberggruppe“. Die ArGe wurde am 11. Juni 1977 von den deutschen Sektionen, die das Arbeitsgebiet der Ankogel-, Goldberg- und Hafnergruppe mit Hütten und Wegen erschlossen haben in Rosenheim von dem damals 1. Vorsitzenden Olaf Schomburg der Sektion Göttingen gegründet, somit besteht die Arbeitsgemeinschaft 40 Jahre. 

Die diesjährige Arbeitstagung fand am 24./25. Juni in der Talgemeinde Mallnitz statt. Es ist übrigens bekannt, dass man Mallnitz gut mit der DB erreichen kann, bei früher Buchung auch sehr preiswert.

Weitere Informationen erteilen wir gerne.

   Karl-Heinz Hesse
- Naturschutzreferent -

 

Naturschutzreferent

Karl-Heinz Hesse
Lerchenfeld 7
37124 Rosdorf / Klein Wiershausen
Tel.: 05502 / 94 40 21
Fax: 05502 / 94 40 22
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