Klettern im GöWald

Erschließung im Südharz

Vorstieg am "Pfeilereinstieg" (4+)

Das Klettern im Südharz ist leider mit Ausnahme der Burgruine Scharzfeld im Wesentlichen durch Totalverbote auf Grundlage von Naturdenkmalverordnungen gekennzeichnet. Selbst der bereits naturschutzfachlich untersuchte Römerstein wird trotz eines vorliegenden Zonierungsvorschlags vom Landkreis Göttingen mit einer pauschalen Vollsperrung von der Naherholung im Klettersport ausgeschlossen. Eine sehr erfreuliche Initiative der Tourismusbehörde der Stadt Osterode hat 2019 jedoch zu neuen Kletterrouten an der Sösetalsperre geführt: der Grauwackesteinbruch am Sösekopf liegt idyllisch über dem Nordufer des Sösestausees am Jugendwerkstattpfad, der sich bei Wanderern und Mountainbikern bei Ihrer Runde um den Sösestausee großer Beliebtheit erfreut. Grauwacke ist ein sehr kompaktes Gestein, die Kletterei an Rissen, Verschneidungen und Kanten ist sehr abwechslungsreich. Vom Deutschen Alpenverein wurden im 15 Meter hohen Steinbruch zehn Kletterouten für Sportkletterer eingerichtet. 

 

Die Routen sind gut mit Bohrhaken ausgestattet. Mobile Sicherungsmittel werden nicht benötigt.

Anfahrt PKW: A7 Ausfahrt Seesen auf der B243 Richtung Osterode. Ausfahrt Osterode Süd /Goslar/Sösetalsperre. Nun die B498 Richtung Goslar/Altenau zur Sösestalsperre. Nach der Dammkrone sind es noch 2,2km. Nach 1,9 km passiert man einen felsigen Einschnitt. 300 Meter weiter auf der linken Seite ist der Steinbruch mit drei Parkplätzen am linken Randsteifen.

ÖPNV: Bahnhof Osterode. Bus Linie 462 nach Kamschlacken. Haltestelle Sösetalsperre Dammkrone. Von hier 2,2 Kilometer nahe der Straße bis zum Steinbruch wandern. Leider gibt es keinen durchgehenden Wanderweg.

Zugang: Ein paar Schritte hinauf zum etwa 10 Meter über der Straße liegenden Steinbruch.

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