Blick von der Jakobikirche


Amtliche Sperrung

Lokalpolitische Situation

Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium stellte im Januar 2016 in einem Brief an die Landkreise klar, dass Eigentümer von Felsen das Klettern nicht einfach ohne Not verbieten dürfen. Vielmehr bedarf dazu einer plausiblen Begründung, die im Regelfall wohl nicht vorgelegt werden kann. Damit darf jetzt im Prinzip überall geklettert werden, wo es nicht hoheitlich anders geregelt ist. Das bestehende LSG Leinebergland schränkt dabei allerdings die Verwendung von Haken ein.



GöWald: Oberfläche am Naturstein

Klettergebiet:

GöWald - was soll das sein?

Das unter norddeutschen Felskletterern als "GöWald" bezeichnete Sandstein-Klettergebiet hat wenig mit dem "Göttinger Wald" zu tun, der als Stadtwald im Territorium der Universitätsstadt bekannt ist. Der GöWald umfasst ein weitaus größeres Gebiet, das an keinerlei Verwaltungsgrenzen Halt macht und sich im Wesentlichen auf der rechten Schulter entlang des Leinetals zieht. Die geschätzt etwa 3000 Sandsteinfelsen sind das vereinende Merkmal des GöWalds zwischen Uder in Thüringen und Northeim in Niedersachsen. Die sehr alten Sedimentformationen sind sehr unterschiedlich fest und enthalten einige interessante Alleinstellungsmerkmale, zum Beispiel eine der größten Ansammlungen steinzeitlicher Felsdächer (Abri) Europas.

Die Sicht der Felskletterer auf den GöWald könnte umstrittener kaum sein. Er wird verachtet und geliebt, gemieden und gepflegt. Wie immer man zum Sandstein steht, der GöWald ist ein ernstzunehmendes und von vielen unterschätztes Klettergebiet. Lest hier warum ...