Blick von der Jakobikirche

Naturschutzreferat


 

Second-Hand-Marktplatz ab Mitte April 2020

Outdoorflohmarkt

Ab voraussichtlich Mitte April 2020 wird in der Geschäftsstelle der DAV Sektion Göttingen ein permanenter Second-Hand-Marktplatz starten, bei dem ausrangierte, aber saubere und noch funktionstüchtige Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände veräußert und erworben werden können. Bei Interesse bitte die Naturschutzreferentin N. Dietrich kontaktieren. Nähere Konditionen werden demnächst auf der Homepage veröffentlicht.

 

Naturpark Münden

Der niedersächsische Naturpark Münden liegt im Oberen Weserbergland zwischen Göttingen, Hann. Münden und Adelebsen und weist eine Größe von rund 45.000 ha auf. Er ist einer der ältesten Naturparks Deutschlands. Naturparke sind für den Erhalt, die Entwicklung und die Pflege von großräumigen, besonders schützenswerten Kulturlandschaften eingerichtet worden. Ein zentrales Ziel der Naturparke ist neben dem Naturschutz das Einbeziehen der örtlichen Bevölkerung und die Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raums. Seit dem Jahr 2000 ist die Sektion Göttingen Mitglied des Naturparks. Durch die Mitgliedschaft ist jedes Mitglied der Sektion auch Mitglied im Naturpark Münden und kann daher zu einem reduzierten Kostenbeitrag an den öffentlichen Führungen und Veranstaltungen teilnehmen.
Siehe dazu auch www.naturparke.de und www.naturpark-muenden.de

 

Bergbau- und Geologiepfad

Südlich von Dransfeld verläuft auf dem Hohen Hagen (493 m) der Bergbau- und Geologiepfad auf einer Länge von 3,7 km durch den ehemaligen Basalt-Tagebau. Bis zum Jahr 1971 fanden dort bergbauliche Tätigkeiten statt. Sieben Stationen berichten auf der leichten, ca. einstündigen Wanderung über Geologie und Basaltabbau auf dem Hohen Hagen. Er führt vorbei am 51 m hohen Gaußturm, durch den Steinbruch mit eindrucksvollen Basaltsäulen und durch artenreichen Kalkbuchenwald des Dransfelder Stadtwaldes (Fauna-Flora-Habitat des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“). Seit 2004 kümmert sich die Sektion Göttingen des DAVs auf dem Hohen Hagen um die Pflege des Weges. Neben Müllsammlung und Gehölzschnitt wurden vom DAV auch Bänke angeschafft und aufgestellt.

 

Cicindela campestris / Wendebachtal (Gleichen)

An sonnigen Tagen kann man schon im Frühjahr auf den sandigen Abschnitten der Zuwegung zur Knubbelwand den Feld-Sandlaufkäfer (Cicindela campestris) beobachten. Dazu muss man jedoch aufmerksam sein, denn die kleinen, leuchtend-grünen Käfer huschen auf ihren langen Beinen unglaublich schnell davon, sodass man oft nur noch ein Glitzern im Augenwinkel wahrnehmen kann. 

Von daher ist es weniger zu befürchten, dass sie durch Kletterer zertrampelt werden könnten, vielmehr erhält ein regelmäßiges Begehen der Wege den Lebensraum der Käfer.  Die Tiere leben räuberisch und sind daher auf offene Sandflächen angewiesen, wo sie Spinnen und kleine Insekten fangen und mit ihren langen Mandibeln aussaugen….


Ameisenlöwen bevölkern den Felsfuß vieler Sandsteinfelsen

Ameisenlöwen


Seltsame Trichter von einigen Zentimetern Tiefe finden sich an geschützten Stellen im weichen Sand am Fuß so mancher Sandsteinfelsen. Besonders unter leicht überhängenden Teilen der Wand, wo es vor Feuchtigkeit und fallenden Laub geschützt ist, graben Ameisenlöwen ihre Fallen für Insekten. Wer da rein fällt, hat den Netzflügler im Larvenstadium buchstäblich am Hacken. Die im Bild zu sehende Kolonie befindet sich an der Wampe in der Nähe von Reinhausen.

Bitte Vorsicht beim Vorbeilaufen und beim Klettern! Ein einziger unachtsamer Tritt zerstört gleich eine ganze Reihe dieser mühsam gegrabenen Fallen ...


Prächtiger Dünnfarn sucht Lebensraum am Leinesandstein

Im Gegensatz zum Ameisenlöwen mag es der mancherorts schon für ausgestorben erklärte Prächtige Dünnfarn sehr feucht. Fels-Nischen mit Quellwasser-Anbindung wären sein potententielles Siedlungsgebiet. Er gehört zu den Schutzzielen des FFH-Gebietes 110, ist aber wegen seiner Vorlieben für feucht-warmes Klima wahrscheinlich nicht auf du-und-du mit dem Ameisenlöwen ...  

Bisweilen finden sich tatsächlich Felsen, an denen die gesuchten Bedingungen herrschen und das sind mutmaßlich die weniger hohen, was die Konfrontation mit dem Klettersport verringert. Dennoch lohnt es sich, die Augen offen zu halten. Der Prächtige Dünnfarn ist bei uns nämlich alles andere als prächtig, sondern kommt lediglich in einer moosartigen Entwicklungsstufe vor.  

 


Nationalpark Hohe Tauern

Die Arbeitsgemeinschaft Tauerhöhenweg besteht aus 17 Sektionen. Bekannt ist sicherlich die Broschüre „Von Hütte zu Hütte, Tauernhöhenweg Ankogel- und Goldberggruppe“. Die ArGe wurde am 11. Juni 1977 von den deutschen Sektionen, die das Arbeitsgebiet der Ankogel-, Goldberg- und Hafnergruppe mit Hütten und Wegen erschlossen haben in Rosenheim von dem damals 1. Vorsitzenden Olaf Schomburg der Sektion Göttingen gegründet, somit besteht die Arbeitsgemeinschaft 40 Jahre. 

Die Sektion Göttingen ist mittlerweile Mitglied des Vereins Interessensverband Tauernhöhenweg.

Weitere Informationen erteilen wir gerne.

 

Naturschutz-

referent/in

Neele Dietrich
37073 Göttingen

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Karl-Heinz Hesse
Lerchenfeld 7
37124 Rosdorf / Klein Wiershausen
Tel.: 05502 / 94 40 21
Fax: 05502 / 94 40 22
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